Jugendcamp 2026 des KAV Wittenberg – ein voller Erfolg trotz Rekordhitze
Bereits seit Anfang des Jahres liefen die Vorbereitungen für das Jugendcamp 2026 auf Hochtouren. Gegenüber dem Vorjahr wurde die Veranstaltung von einem auf drei Tage verlängert – ein deutlich größerer organisatorischer Aufwand, der sich am Ende aber voll ausgezahlt hat.
Trotz sorgfältiger Planung gab es zwei Unbekannte, mit denen im Vorfeld niemand gerechnet hatte: den Eichenprozessionsspinner und eine extreme Hitzewelle. Dank schneller Absprachen und einer kurzfristigen Auftragsvergabe ließ sich das Problem mit dem Eichenprozessionsspinner rechtzeitig lösen. Die angekündigte Hitzewelle mit Temperaturen von über 40 Grad Celsius blieb dagegen die größte Herausforderung des Wochenendes – die aber mit kühlem, klarem Kopf gemeistert wurde.
Um die Teilnehmer bestmöglich zu schützen, hatte das Orga-Team im Vorfeld ein umfassendes Hitzeschutzkonzept ausgearbeitet. Dazu gehörte unter anderem, dass alle Teilnehmer geeignete Kleidung zum Sonnenschutz mitbringen sollten. Während des gesamten Camps waren außerdem ein Arzt sowie weitere medizinisch ausgebildete Personen vor Ort. Sonnencreme und weitere Pflegeprodukte gegen Sonnenbrand, Juckreiz sowie Insekten- und Zeckenbisse standen jederzeit bereit, ebenso rezeptfreie, kindgerechte Pflege- und Hautschutzprodukte. Auf dem gesamten Gelände gab es ausreichend Schattenplätze, und für Abkühlung sorgten eine Dusche, Rasensprenger und ein kleiner Pool. Alle diese Maßnahmen wurden den Eltern rechtzeitig kommuniziert, um mögliche Bedenken frühzeitig auszuräumen.
Auch bei der Verpflegung ließ das Camp keine Wünsche offen: Die Versorgung der Teilnehmer über alle drei Tage war ein voller Erfolg. Ob herzhaftes Frühstück, ausreichend Getränke bei den hohen Temperaturen oder die gemeinsamen Mahlzeiten am Lagerfeuer – Catering und Verpflegung liefen reibungslos und trugen spürbar zur guten Stimmung im Camp bei.
Anreise und erster Tag
Der Anreisetag am Freitag verlief für alle Jugendlichen entspannt. Nach einer gründlichen Einweisung durch das Betreuerteam des KAV Wittenberg ging es nach dem Lageraufbau direkt ans freie Angeln – und schon hier konnten die ersten Fische gefangen werden. Ein besonderes Highlight für viele war es, unter freiem Himmel im eigenen Zelt zu übernachten.
Samstag: Workshops, Wissen und ein Deutscher Meister zu Gast
Der Samstag begann früh mit einem gemeinsamen, ausgewogenen Frühstück – auch hier zeigte sich, wie gut die Verpflegung durchdacht und organisiert war. Die kühleren Morgenstunden wurden gezielt genutzt, um Wissen und praktische Fertigkeiten zu vermitteln; die Betreuer bauten ihre Stationen bereits während des Frühstücks auf.
Im Rahmen der Workshops bereiteten Marcel und Paul Buchmann ihren Waller-Stand vor und vermittelten wertvolle Techniken und Kenntnisse rund ums Wallerangeln. Chris Gluth führte die Teilnehmer durch die Grundlagen und Anwendungen des Messerführerscheins. Beim Casting und in der Knotenkunde bereitete Jugendwart Mario Lehmann den entsprechenden Bereich vor und zeigte verschiedene Knotentechniken.
Ein besonderes Highlight des Tages war der Besuch vom Deutschen Meister Detlef Seyffert und seiner Frau Claudia. Gemeinsam führten sie den Teilnehmern verschiedene Angeltechniken vor, darunter Stippangeln und Feederangeln. Detlef Seyffert stellte zudem ein fängiges und leicht nachzumachendes Futter-Grundrezept vor, in dessen Herstellung die Jugendlichen aktiv eingebunden wurden. Das selbst hergestellte Futter kam anschließend direkt beim Feedern zum Einsatz.
Weitere Stationen rundeten das Programm ab: das Fischinfomobil des LAV Sachsen-Anhalt e.V., der Räucherstand von Fischerei Flemmig mit frischem Räucherfisch sowie der Wallershop.
Alle Workshops und Stationen wurden dankbar angenommen, und es konnte an diesem Tag sehr viel Wissen vermittelt werden. Am Nachmittag stand erneut freies Angeln auf dem Programm, bei dem sehr gute Fangerfolge erzielt wurden.
Sonntag: Familientag zum Abschluss
Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Familie. Zum Abschluss des Camps besuchten die Eltern ihre Kinder, und der KAV bot zahlreiche Attraktionen für die ganze Familie: das Fischinfomobil, einen Drillsimulator, den Räucherstand von Fischerei Flemmig sowie weitere kleine Attraktionen. Bei Kaffee und Kuchen, frischem Räucherfisch und Musik durch DJ Randy klang das Camp entspannt aus. Auch hier zeigte sich noch einmal, wie gut die Verpflegung über das gesamte Wochenende organisiert war.
Fazit
Trotz der außergewöhnlichen Hitze von über 40 Grad Celsius war das Jugendcamp 2026 in jeder Hinsicht ein voller Erfolg – organisatorisch, inhaltlich und auch bei der Verpflegung. Der KAV und das Betreuerteam achteten durchgehend darauf, dass es allen Teilnehmern gut ging, und sorgten für ausreichend Trinkmöglichkeiten sowie viele Gelegenheiten zur Abkühlung.
Ein großer Dank gilt allen Sponsoren, Eltern und Betreuern, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.
Petri Heil 2026! 🎣
